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Bildungsscheck

Ähnlich wie der Bildungsgutschein ist der Bildungsscheck eine Fördermöglichkeit für die berufliche Weiterbildung. Finanziert wird dieser durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburgs.


Wer kann den Bildungsscheck in Anspruch nehmen?
Mit dem Bildungsscheck können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Brandeburg gefördert werden.
Voraussetzungen für eine Förderung:

 

•    Sie haben im laufendem Kalenderjahr noch nicht an einer Weiterbildung teilgenommen

•    Sie haben sich noch nicht für eine Weiterbildungsmaßnahme angemeldet, für die der Bildungsscheck                    eingesetzt werden soll

•    Sie befinden sich derzeit nicht in einer Ausbildung oder in einem Studium

•    Sie sind nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt

•    Sie haben keine weiteren Zuschüsse zur Weiterbildung erhalten

 


Wie hoch ist die Förderung? In einem Jahr kann der Bildungsscheck nur einmal in Anspruch genommen werden. Mit bis zu 500 EUR kann Ihre Weiterbildung gefördert werden.
Mindestens 30 % der Kosten müssen Sie jedoch selbst tragen. Ausnahmen gelten für Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden, im Rahmen des „Kommunal-Kombi“ tätig sind oder ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt nach SGB II erhalten. Trifft dies auf Sie zu, müssen Sie mindestens 10 % der Kosten selbst übernehmen.


Wird jede Weiterbildung bei allen Bildungsanbietern gefördert? Jede Maßnahme, die der beruflichen Weiterbildung oder der persönlichen Karriereentwicklung dient, kann durch den Bildungsscheck gefördert werden. Bitte achten Sie darauf, dass Angebote, die nicht im beruflichen Zusammenhang stehen wie z.B.: sportliche und künstlerische Tätigkeiten, Angebote zur Erholung, Unterhaltung oder der privaten Haushaltsführung, nicht durch den Bildungsscheck Brandenburg gefördert werden.
Mithilfe der Weiterbildungsdatenbank kann ermittelt werden, welcher Bildungsanbieter für Ihre gewünschte Maßnahme in Frage kommt. Dazu können Sie sich von der LASA (Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH)  telefonisch beraten lassen.

 

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